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Ein künstlerischer Paukenschlag ist die Inszenierung in jeder Hinsicht: was die fesselnd nuancierte und detailreiche Schauspiel- und Sprachkunst betrifft, aber ebenso mit der Tiefe und drängenden Eindringlichkeit eines knallhart diagnostizierenden Theaters. (…) Bravo!
Am Premierenabend vollbringt Lewicka so etwas wie ein Wunder: Sie erreicht mit diesem harten, komplexen und archaischen Stück wirklich alle, schafft fast so etwas wie einen offenen Raum, ein Theatermysterium.
Es sind diese den griechischen Mythen abgerungenen Nero-Figuren, es ist dieses wenig auspsychologisierte, dramaturgisch konfliktarme tatsächlich eher gegenwartsfern, ragt aber als ungeschlachter Brocken, in Ernst-Bosch-Volksbühnen-Ost-Legierung, extra kuschelfrei in unsere anders ungemütliche Gegenwart rein. Was zur Eröffnung einer neuen Intendanz schon eine ziemliche Ansage ist.
Mit einem harten, komplexen und archaischen Stück gelingt der Regisseurin Joanna Lewicka am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin ein kleines Theaterwunder
Es ist Theater voller Wucht, mit dem Joanna Lewicka ihren Einstand als Schauspieldirektorin am Mecklenburgischen Staatstheater gibt.
Neuer Ton. Stark also wirken Material und Inszenierung.
Joanna Lewicka gelingt eine intensive, äußerst expressive, manchmal auch derbe und kompromisslose Inszenierung einer allegorischen Tragödie
Die neue Schauspieldirektorin am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, Joanna Lewicka, hat sich zum Auftakt der neuen Spielzeit für eine eher unbekannte Tragödie entschieden: “Thyestes” nach Lucius Annaeus Seneca.
“Auch deshalb ist Joanna Lewickas Schweriner Inszenierung alles andere als Provinztheater. Es ist eine Entdeckung, die das Premierenpublikum mit reichlich Applaus bedachte.”
Ein überzeugender Einstand mit langem Applaus und Bravi für die Regie.
Mit der drastischen Tragödie “Thyestes” feiert Schauspieldirektorin Joanna Lewicka ihren Einstand in Schwerin.
Umso begrüßenswerter ist die Entscheidung (…) die polnische Theaterregisseurin Joanna Lewicka mit der szenischen Realisierung zu beauftragen, die sich mit couragierten, dezidiert politischen Arbeiten einen international guten Ruf erworben hat.
Joanna Lewicka gelingt ein Abend von großer emotionaler Wucht, der Shakespeares düstere Familienapokalypse pointiert in die Kälte Logik neoliberaler Machtstrukturen übersetzt. Sie beleuchtet das Psychogramm einer dysfunktionalen Familie.(…) Das Publikum erlebte ein unbequemes, verstörend aktualisiertes Theaterstück, das viel Beifall erhielt.
Die Inszenierung von Joanna Lewicka stellt diese Gegenrecherche dar, zeigt aber auch das Vernichten von Akten, das musikalisch und szenisch mit eingearbeitet wird, erst hören wir das Geräusch des Schredders, dann sehen wir die Papierschnipsel aus dem Himmel rieseln, Vorher Details geschwärzten Gerichtsprotokolle, dazu dann Zitate: Das ist Deutschland
Ein brillanter Regieeinfall von Regisseurin Joanna Lewicka, die den Abend nicht ohne die Erinnerung an den Tod erzählen wollte. Ohnehin sollte man sich den Namen Lewicka merken, denn die mit dem deutschen Theaterpreis ausgezeichnete Regisseurin wird sicherlich noch das ein oder andere sehenswerte Schauspiel auf die deutschen Theaterbühnen bringen.
Eine kluge und stimmige Idee der Regisseurin ist die eingefügte Rolle der Metapher der Zeit. Paul Wiesmann fungiert im schwarzen Ganzkörperdress als Erzähler, muss aber auch als Todesbote gesehen werden – egal, welche Entscheidungen getroffen werden, egal, ob die Bombe eingesetzt wird, die Auswirkungen werden verheerend sein.
Stefano Massinis Schauspiel „Manhattan Project“ in einer beeindruckenden Neuinszenierung von Joanna Lewicka am Theater Regensburg
Es ist ein verstörendes Detail der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki 1945: Die bei der Explosion freigesetzten Temperaturen ließen Abdrücke verbrannter menschlicher Körperin der Umgebung zurück. Das brachte Regisseurin Joanna Lewicka auf eine Idee: In „Manhattan Project“, das sie für das Theater Regensburg inszenierte, gibt sie dem Schatten seinen Körper zurück. Das macht ihn zu einer ziemlich genialen Idee.
Der neuen Schauspielchefin des Mecklenburgischen Staatstheaters eilt ein Ruf als herausragende Regisseurin voraus.
Ab August 2026 wird Joanna Lewicka zum Leitungsteam des Mecklenburgischen Staatstheaters gehören
Regisseurin ist für Theaterpreis nominiert
Im Dunkel der Polit-Farce. (…) Was bleibt, ist ein mutiger, nachdenklicher Abend
Küsst die Faschisten! (…) Joanna Lewicka gelingt damit ein überraschend starker Ausflug nach Dänemark – und ins Alptraum-“Paradies” der aktuell so fundamental vergifteten Welt des rechten Populismus.
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